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Speicherkarten für Kameras

Jeder braucht sie, ob für Handy, Navi, MP3-Player oder die Kamera. Das eigentliche Problem dabei ist nicht an Speicherkarten jeder Sorte und Größe heran zu kommen, sondern auch die richtige und passende zu kaufen. Sehen Sie gleich vorher im Handbuch der Kamera nach, bis zu welcher Speicherkartengröße, Ihre Kamera die Karten höchstens lesen kann.

Schon wenn Sie sich eine Kamera zulegen oder bereits eine haben, werden Sie auch Speicherkarten zur Speicherung der Bilder brauchen. Um einem Datenverlust, Speicherkarte bereits voll, hierbei zu  vermeiden, haben alle Fotografen, Profi-, Hobby-, oder Privatfotografen meistens auch mehrere Speicherkarten in dabei, in Reserve.

Damit Sie schon im Vorfeld einem Datenverlust vorbeugen , benutzen sehr viele, kleinere Speicherkarten (8, 16 ,32 GB ). Nicht unbedingt weil sie zu geizig sind, sich gleich 64GB oder 128 GB Karten zuzulegen, sondern aus Sicherheitsgründen. Angenommen Sie möchten Fotos auf einer Hochzeit oder Geburtstagsfeier machen, und stellen zu Hause fest, daß alle Fotos verschwunden sind, weil die Karte plötzlich defekt ist, oder sogar versehentlich formatiert wurde. Wobei letzteres noch der weniger schlimme Fall wäre.

Speicherkarten halten nicht ewig und kündigen ihr baldiges versagen auch nicht an. Daher nehmen viele auch immer mehrere kleinere Karten, wechseln zwischendurch und haben so schlimmsten Falls wenigstens noch ein paar Fotos. Kontrollieren Sie zwischendurch auf Ihrer Kamera, ob auch die letzten Fotos alle gespeichert sind. Durch Rückschau in Ihrer kamera dürfte das kein problem sein. Feste und Hochzeiten, kann man nicht so einfach mal wiederholen.

Wichtig: Alle nachfolgend aufgezählten Methoden, dürfen nur auf dem Computer durchgeführt werden. Auf keinen Fall mit USB Kabel und an/in der Kamera ! – Immer die Speicherkarte, nur im Computer/Laptop, Testen/Reparieren !

Besonders bekannt ist eine Firma/Vertrieb aus China, die sehr viel wirbt für solche Fake Speicherkarten/USB Sticks. Also vorsicht, wenn es um Internet Werbung für günstige Speichermedien, der Firma/Vertrieb wish geht. Angeboten werden aller Art Speichermedien, verschiedenster bekannter Marken und Hersteller.

Fake Speicherkarten, USB Sticks

Hätte man Ihnen z.B. eine Fake Speicherkarte oder USB Stick angedreht, würden Sie  es erst merken wenn schon alles zu spät ist. Eine Fake-Speicherkarte (  z.B. 64 GB )  Speichert angeblich bis 2000 Fotos und noch mehr, je nach Einstellung. Die Karte funktioniert auch bei erstmaligem Testen ( meist so ca. 15-20 Fotos , je nach Einstellung der Auflösung ).

Dann kommt der Supergau, die angebliche Karte wurde per Software manipuliert und selbst die Kamera merkt es nicht. So kann eine 64GB Karte, zwar laut Aufschrift und Label das Leisten, aber in Wahrheit kann sie nur 4 oder 8 GB wirklich speichern. Der Speicherchip in der Karte ist oft, ein sehr viel kleinerer, meist nur 4 oder 8GB. Den Rest erledigt die auf dem Chip vorhandene, manipulierte Software und spiegelt einen sehr viel höheren GB Wert vor.

Fotos können Sie zwar weiterhin machen, ( bis zur wirklichen Speichergröße z.B 8 GB ) aber alle anderen verschwinden sofort im ewigen Datenland und werden nicht auf die Karte geschrieben. Die Kamera merkt nichts und auch keine “ Karte ist voll – Meldung „ erscheint. Ihr Verdacht später, die Karte ist defekt. Solche Fake Speicherkarten und auch USB Sticks gibt es in sehr großer Menge inzwischen. Hauptsächlich in den Größen, 32 GB, 64 GB, 128GB und alles was darüber hinaus geht. Von außen nicht zu erkennen, weder an der Marke, Aufkleber, noch dem Hersteller. Selbst nagelneu,  Eingeschweißt und versiegelt, ist keine Garantie.

Wer glaubt 128GB, 256GB und noch größere Karten, USB Sticks für unter der hälfte des regulären Preises zu bekommen, darf sich nicht beschweren.

Verkauft werden die Speichermedien meist im Internet, oder werden direkt aus dem Ausland angeboten, weil sie ja da viel billiger/günstiger sind. Reklamieren könnten Sie allenfalls, wenn Sie es gleich merken. Nach 3 – 4 Wochen ist meist die Rückgabezeit verstrichen und Sie sitzen auf der Schrottkarte, wenn Sie nicht sogar schon bereits einen Schadensfall hatten.

Falls Sie unsicher sind, oder den Verdacht haben daß da etwas nicht stimmt, testen Sie das Speichermedium einfach, was es wirklich kann. Mit dem einfachen und kostenlosen Programm H2testw. Das Testprogramm schreibt Ihnen die Speicherkarte oder auch USB Stick, so lange voll bis nichts mehr geht. Haben Sie eine Fake Karte/USB Stick erwischt, bricht das Programm mit einer Fehlermeldung ab und Sie sehen wieviel GB, die Karte wirklich Speichern kann.

Je nach größe der Speicherkarte/USB Stick und Leistung Ihres Computers/Laptops kann das jedoch auch mehrere Stunden dauern. Bei mir dauerte es mit einem USB 3.0 Kartenleser und einer CF Karte, SanDisk Extreme Pro 128 GB  ca. 35 Minuten. Achtung, 128 GB heißt nicht, daß Sie die komplett nutzen können, einiges geht noch für das System drauf. In meinem Fall, also können nur 122 GB getestet werden. Aber immer noch besser, als nur 8 GB.

Die Datei “ H2testw -1.4 “ kann kostenlos und Virenfrei (ich habe Norton 360 als bez. Abo ) hier herunter geladen werden.

Vorsicht beim Verkauf von Datenträgern

Alles was Sie an Datenträgern jemals benutzt haben, sollten Sie sehr genau kontrollieren, ob auch wirklich alles gelöscht ist, bevor Sie den Datenträger weiter geben.

Ein einfaches oder sogar dreifaches formatieren sieht zwar so aus, als ob alles gelöscht ist, stimmt aber nicht. Alle Datenträger, egal ob es sich dabei um USB Sticks, Festplatten oder Speichkarten handelt, sollten sicher gelöscht werden.

Die Speicherkarte ist scheinbar Leer und zeigt keine Dateiten an. Der Datenträger (Speicherkarte) wurde drei mal Formatiert !
Jetzt versuche ich einfach einmal, was ich wieder herstellen kann.
Scheinbar doch nicht so leer wie ich dachte.
Das ganze funktioniert auch mit USB Sticks und Festplatten. Nur wenn die alten Daten richtig Überschrieben wurden, ist es nicht mehr möglich etwas davon wieder herzustellen.

Ihr Vorteil dabei ?

Auf diese Art können Sie z.B. versehentlich gelöschte Datenträger auch selbst noch retten. Sie benötigen lediglich genug Platz auf einer anderen Festplatte und das Programm kann loslegen

Datenträger sicher Löschen

Die besten Erfolge habe ich mit dem kostenlosen Programm CCleaner erziehlt. Mit dem im Programm enthaltenen Tool, Festplatten Wiper, habe ich bisher alle meine Datenträger gelöscht und konnte sie auch danach nicht wieder herstellen.

Vorsicht jedoch, damit Sie nicht aus versehen oder in der Hektik, die falsche Festplatte oder Datenträger erwischen.

CCleaner –  Download beim Hersteller

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