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Tipps und Kniffe

Diese Rubrik wird so nach und nach erweitert, mit verschiedenen Themen. Ob der Aufbau so bleibt ist noch nicht ganz klar, da diese Rubrik eher aus Langeweile, als aus dem Drang danach andere zu Informieren, entstanden ist.

Ich werde die Liste jeweils so fortführen, daß der neueste Beitrag, auch immer an die erste Stelle kommt.

Inhaltsverzeichnis

Hier finden Sie alle zur Zeit vorhandenen Begriffe, so können Sie zum Thema springen, ohne langes suchen oder scrollen.

Die Liste ist zur Zeit noch alphabetisch geordnet. Sie können natürlich auch normal scrollen.

SunSniper

Batteriegriff für Kameras

Akkus – billig oder Original ?

Display Schutz

fest sitzende Filter

Feuchtigkeit

gebrauchte Objektive

Hintergrund – GOBO

Kamera Sucher

Ladegeräte für Akkus

Objektiv Deckel

SD – Speicherkarten

Sonnencreme und Kamera

Teleobjektive

UV Filter

 

Der SunSniper hat viele Vorteile gegenüber dem 0815 Kameragurt der jeder Kamera schon bei Auslieferung beiliegt. Das größte Ärgernis bei den normalen Kamera Gurten ist, dass das ganze Gewicht der Kamera am Hals hängt und für gute Nackenschmerzen sorgt. Des Weiteren, sobald Sie sich bücken, fällt die Kamera schaukelnd nach vorne. Schnell sind dabei Beschädigungen vor programmiert.

Ein weiteres Ärgernis ist das verheddern des Gurtes an der Bekleidung, bei Damen auch der Haare. Sobald die Kamera in Position gebracht wird, muss zuerst der Gurt ebenfalls zurechtgerückt werden.
Das ganze erleichtert der SunSniper, da zum einen die Kamera nicht mehr am Hals hängt und auch sehr viel besser und schneller auch in Position zu bringen ist. Dass der Reißt oder von Dieben Zerschnitten wird ist ebenfalls sehr unwahrscheinlich, da in den meisten Modellen ein Stahlseil eingearbeitet ist.

Die Anbringung ist recht einfach, vergleichsweise mit dem normalen Kameragurt, das minutenlange einführen und befestigen fällt flach. Der SunSniper ist auch sehr gut erweiterbar.

Damit Sie sich besser vorstellen können wie der SunSniper funktioniert, habe ich ein Video beigefügt, welches den ganzen Vorgang auch optisch besser erklärt.

Egal ob Sie sich für den normalen Kamera Gurt oder einen SunSniper entschließen, vergessen Sie nicht an der Kamera auch einen Displayschutz anzubringen, der ist meiner Meinung nach unerlässlich, um Ihr Kameradisplay vor Kratzern zu schützen. Einen Displayschutz gibt es schon für 2 Stück 3 € aus Plastik ( benutze ich auch ). Verkratze Displays, sind wie Kratzer an Ihrem Auto, vermindert sehr den Wiederverkaufswert.

Ich brauche mir da keine Gedanken zu machen, meine Kameradisplays, sind alle mit einem Schutz versehen.

Batteriegriff für Kameras

Tipps und Kniffe
Tipps und Kniffe
Tipps und Kniffe
Canon 5D Mark II ohne Batteriegriff
Tipps und Kniffe
Canon 5D Mark II mit Batteriegriff

Wichtig: Achten Sie beim Kauf eines Batteriegriffs für Ihre Kamera unbedingt auf die Modell Bezeichnung. Ein ähnliches aussehen wie bei Ihrem Bekannten, heißt nicht gleichzeitig auch, dass er bei Ihrem Modell passt. Viele Griffe sind auch oft für zwei oder drei baugleiche Modelle passend.

Ein Batteriegriff für Ihre Kamera ( Modell abhängig ) ist im Durchschnitt gebraucht für ca. 30 Euro zu bekommen, neu ca. 50 – 100 Euro. Er schränkt Ihre Kamera in keiner Weise ein. Der Griff wird bei allen Modellen an der Unterseite mit dem Stativgewinde verschraubt. Damit Sie nicht ohne Stativgewinde dastehen, haben die Hersteller natürlich das Stativgewinde ebenfalls am Boden des Batteriegriffs vorgesehen.

Ob sich ein Batteriegriff für Sie lohnt ist zum einen von Ihrem Fotografier verhalten abhängig und wofür Sie die Kamera benutzen. Wenn Sie nur ab und zu ein paar Aufnahmen machen, könnte es günstiger sein immer einen zweiten geladenen Akku dabei zu haben.

Weiterer großer Vorteil eines Batteriegriffs, ist die Möglichkeit, auch Notfalls Batterien einsetzen zu können. Da der Griff zwei Einschübe hat, einen für Kamera-Akkus und einen für herkömmliche Batterien oder auch wieder aufladbare Akku-Batterien. Aber ehrlich gesagt, mir würde das auch nicht viel nützen, da der Einschub für die Batterien bei mir Zuhause im Schrank liegt, ich nutze nur Kamera-Akkus.

Benutzen Sie die Kamera recht viel, so wie ich, ist das ganze schon recht sinnvoll. Mit dem Batteriegriff habe ich immer 2 Akkus im Griff und muss mir keine Sorgen machen, ob der Kamera-Akku 800 – 1000 Aufnahmen durchhält, er tut es. Insbesondere wenn die Kamera noch einen eingebauten Blitz hat, der oft benutzt wird. Ein oftmaliges Blitzen würde natürlich die Leistung eines Akkus sehr schmälern, da ein Blitz auch recht viel Leistung verbraucht.

Ein weiterer Vorteil und auch gegebenen falls Nachteil, die Kamera wird etwas größer in der Höhe, ist dafür meines Erachtens nach etwas Handlicher und auch Stabiler zu halten bei Aufnahmen. Nachteil ist natürlich wieder das Gewicht, durch den Akkugriff und dem zweiten Akku darin. Ich Benutze bei allen meinen Kameras einen Batteriegriff, weil ich es so gewöhnt bin und die Kamera dadurch auch besser zu greifen ist.

Auch ein wichtiger Punkt, fast alle Griffe haben zusätzlich noch einen Auslöser und auch mehrere andere Knöpfe zum Verstellen der Kamera, wie zum Beispiel den Focus Punkt.

Ob Sie sich hierbei einen Original Batteriegriff besorgen oder eines der verschiedenen Nachbaumodelle, ist eigentlich egal, die Funktionen sind bei allen gleich. Die verschiedenen Modelle unterscheiden sich hauptsächlich im Preis und der ist nicht unerheblich. Sollten Sie sich für den Kauf eines Griffs entschieden haben, auch auf dem Gebrauchtmarkt gibt es bereits einige Modelle recht günstig, manchmal sogar incl. zwei Akkus dazu.

Zusammenfassend kann ich sagen, wer einmal einen Batteriegriff hatte, will ihn nicht mehr missen. Ich finde die Kamera wird dadurch aufgewertet und sieht auch sehr viel besser aus.

Ladegeräte für Akkus

Ladegerät 2

Ein Ladegerät für Ihre Kamera ist natürlich unerlässlich. Nur, ich arbeite mit einem Batteriegriff und da sind zwei Akkus drin. Mit nur dem Originalladegerät könnte das Unterwegs etwas schwierig werden.

Deshalb bin ich dazu übergegangen  schon vor Jahren dahingehend Abhilfe zu schaffen.

Die Anforderungen an ein Ladegerät waren klar:

  • 2 Akkus gleichzeitig Laden
  • die richtige Ladespannung
  • schnelles Aufladen der Akkus
  • Anzeige des aktuellen Ladestandes
  • klein, nicht zu groß
  • die Möglichkeit, Akkus auch im Auto unterwegs zu Laden

Es ging damals auch recht schnell, schon war das geeignete Ladegerät gefunden und sogar noch besser, es hatte austauschbare Ladeschalen, die musste ich nur noch selbst beschriften. Dadurch konnte ich mit nur einem Ladegerät, die Akkus von 3 verschiedenen Kameras Laden, einfach nur noch die Ladeschalen austauschen.

Damit war das Problem gelöst, ein Ladegerät für alles, sogar mein Handy konnte ich damit noch laden, brauchte es aber nie.

Natürlich ist es nicht unbedingt billig, aber ich habe weniger zu schleppen unterwegs und ich brauche mir keine Sorgen mehr um leere Akkus zu machen. Während ich unterwegs bin, werden im Hotelzimmer bereits die nächsten Akkus geladen.

Sicher ist das keine Lösung für alle Fälle, sollte das Ladegerät kaputt gehen wäre ich natürlich Aufgeschmissen, dann müsste ich mir jedoch auch überlegen, 6 Kameras mit zu nehmen. Man kann auch Paranoid werden, aber das mache ich erst nächste Woche.

Sollten Sie die genaue Bezeichnung des Gerätes interessieren, schreiben Sie mich an, da ich hier keine Werbung machen möchte, das Gerät ist von einem deutschen Händler und Sie müssen nicht Wochenlang darauf warten. Der Preis für das Gerät liegt z. Zt. unter 50.-€.

Noch ein Hinweis für die Billigheimer, die China Produkte mögen ja nicht schlecht sein, aber Beratung und Service gibt es dort nicht, abgesehen von der Lieferzeit und Garantie, die wir ja auch haben wollen, für den Preis ?

Akkus - billig oder Original ?

Irgendwann stellt sich die Frage soll ich lieber günstige Akkus mit der gleichen/stärkeren Leistung kaufen oder billige ? Schließlich hört man ja so oft von Handy Akkus, die defekt sind oder gar brennen und explodieren. Das mag wohl richtig sein, aber auch erst seit die Hersteller, es dem Kunden nicht mehr zutrauen, Akkus zu wechseln. Außerdem müssen Sie das Verhältnis dabei sehen, wie oft werden Handy Akkus geladen, wie oft Kamera Akkus, welche Ladegräte werden verwendet ?

Kurzum, Berichte über defekte Handy Akkus werden Sie viele finden, aber nicht so viele über intakte Akkus. Das liegt wie immer daran, wer zufrieden ist, schreibt keine Rezensionen und fragt in Foren nach. Geschädigte Akkubesitzer schon und die verbreiten gerne Panik.

Akkus sind für den ordnungsgemäßen Betrieb eines Gerätes vorgesehen und dabei ist auch die Leistung, die der Akku hat, zu beachten. Wichtig auch, wird der Akku mit dem richtigen Ladegerät betrieben, oder wird er schon Heiß wenn er geladen wird?

Mein Festnetztelefon schaltete jedes Mal aus, wenn ein Anruf kam, Akkus komplett voll, nur das Telefon zeigte Leer an. Ursache, ich hatte zu starke Akkus eingelegt, 2400 mAh, nachdem ich wieder 800 mAh eingelegt hatte funktionierte es wieder wie es soll.

Grundlegend, auch Akkus halten nicht ewig und gehen irgendwann einmal kaputt (Tiefenentladung, Temperaturschwankungen, falsches Ladegerät), selbst Originale Akkus. Es gibt genau genommen nur eine Regel dabei, beschädigte Akkus rechtzeitig erkennen. Der Akku hält nicht mehr so lange wie vorher, wird beim Laden Heiß, sieht schon etwas Aufgebläht aus, wie ein Kissen. Wollen Sie an Akkus sparen und lieber Ihre Kamera Opfern ? Ein Aufgeblähter Akku in der Kamera könnte schwierig wieder zu entfernen sein !!!

Richtig geladene Akkus sind beim Ladevorgang allenfalls Handwarm, verlieren/verändern nicht ihre Form. Bei längerem nicht nutzen, Akkus aus dem Gerät entfernen und auch einmal wieder zwischen laden, nicht erst nach einem halben Jahr, wenn sie schon komplett leer sind.

Ladegeräte sollten nach dem Laden abschalten, Ladungserhaltung haben und auch eine Anzeige die das anzeigt, billige Ladegeräte haben das nicht, sie sehen gar nichts, weder am Akku noch am Ladegerät.

Was ist jetzt billiger Original oder günstiger Akku? Ich habe beides und noch nie Probleme damit gehabt.

Feuchtigkeit

Feuchtigkeit an der Ausrüstung oder in der Fototasche kann schwere Schäden an Kamera oder Objektiven verursachen.

Meistens passiert das dann, wenn Sie die Kameratasche im Urlaub dabei haben oder es recht warm war und die Kameratasche erst mal im Schrank verschwindet, bis sie wieder gebraucht wird.

Wenn ich Kamera bzw. die Kameratasche länger nicht mehr brauche, kommt sie in einen Schrank der nur Kamerazubehör enthält. Lagern im Schlafzimmer oder gar im Schlafzimmerschrank wäre ein großer Fehler, da z.B. im Schlafzimmerschrank auch Wäsche untergebracht ist, schlimmstenfalls aus dem Trockner, die noch nicht ganz trocken ist und noch Feuchtigkeit abgibt. Außerdem verdunsten auch Sie im Schlafzimmer nachts Feuchtigkeit.

Unterbringung in der Fototasche ist meist das beste was Sie tun können. Vielen Elektro Artikeln liegen auch kleine Päckchen mit Perlen bei, die Feuchtigkeit aufnehmen sollen. Werfen Sie die nicht gleich weg, sondern legen Sie sie in Ihre Fototasche. Die kleinen Päckchen ziehen Feuchtigkeit an, wie auch z.B. Reis im Salzstreuer und verhindern damit, dass sich Feuchtigkeit an Ihren Geräten festsetzt.

Wenn Sie keine kleinen Päckchen mehr haben, nutzen Sie kleine zugenähte Stoffbeutel mit Katzenstreu oder Reis, das erfüllt den selben Zweck.

fest sitzende Filter (Schraubfilter) wieder lösen

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Filterzangen, erhältlich im Fotozubehöhr oder Internet
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Verschraubungshilfe/löser, (blauer Teil ist Gummiert (vorne)) erhältlich bei Haushaltswaren, Billigläden
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Verschraubungshilfe/löser, (blauer Teil ist Gummiert (hinten)) erhältlich bei Haushaltswaren, Billigläden

Es passiert jedem irgendwann, der aufgeschraubte UV-, Effekt-, Polfilter will sich einfach nicht mehr lösen. Ursache sind in der Regel schräges Aufschrauben oder Schmutz, Sandkorn, im Gewinde. In ihrer Verzweiflung greifen dann einige bereits zur Rohrzange, um den Filter zu lösen, das ist aber die schlechteste Lösung. Sie machen mehr kaputt, als ganz. Allein durch das Gewicht der Zange, haben Sie kaum ein Gefühl für den Druck der Zange. Abgesehen von Abrutschen und zusätzlichem beschädigen Ihres Objektives.

Was hier hilft sind Filterzangen, um die Andruckverstärkung auf den ganzen Filter auszudehnen. Filterzangen haben zwar nicht viele, aber vielleicht einen Schraubverschlusslöser aus der Küche. Auf das naheliegendste kommt man erst wenn es zu spät ist, oder am schluss. Dieser hat den Vorteil, passt für alle Filtergrößen, bereits Gummiert, universell einsetzbar, passt für alle Filtergrößen und vermeidet auch Schäden am Objektiv, beim Abrutschen.  

Für viele Verschlüsse/Verschraubungen die nicht so wollen wie Sie. Verschlusshilfen sind auch handlicher als dünne Filterzangen, allein durch die zusätzliche Gummierung. Verschlusslöser bekommen Sie meistens in Billigläden oder bei Haushaltswaren, konzipiert eigentlich für ältere Leute, die bedingt durch Gicht/Rheuma keine ausreichende Kraft mehr in der Hand haben.

Übrigens ich mache es z.B. bei Gläsern/Flaschen immer umgekehrt, Verschluss festhalten und das Glas/Flasche drehen, geht einfacher.

Möglich ist es auch, den Filter gegen eine rutschfeste Unterlage, feuchtes Ledertuch, Mikrofasertuch, oder Rückseite des Mousepads (rutschsichere Auflage), Filter gegen die Unterlage drücken und drehen, natürlich gegen den Uhrzeigersinn.

Was ich auch schon gemacht habe, um Filter/Stepup-, Stepdownringe voneinander zu lösen, einmal 2-3 Minuten (nicht das Objektiv) ins Gefrierfach legen.

Es gibt ja noch die Kabelbinder-Methode, diese habe ich zwar noch nicht ausprobiert, scheint aber zu funktionieren. Ich halte diese Methode für durchaus praktikabel, nur Unterwegs für etwas schwierig. Wenn Sie viel oder öfters mit Filtern Arbeiten, sollten Sie sich wenigstens Filterzangen besorgen und immer in der Fototasche haben oder zuhause.

Haben ist immer besser , als brauchen/benötigen.

Der weisse Verschlussöffner ist auch sehr viel günstiger als Filterzangen, ca. 4.- € und billiger. Es ist so wie mit Socken, steht Arzt-, oder Tennissocken auf dem Etikett kosten sie automatisch mehr, obwohl es dasselbe Material ist.

Teleobjektive

Logo Echse
Foto von Aaron Huber, gefunden bei Unsplash

Teleobjektive sind, wie der Name bereits sagt, für Motive in größeren Entfernungen konzipiert.

Viele Nutzer solcher Objektive wissen das zwar, wundern sich jedoch, wenn dann die Bilder nicht scharf sind bzw. verwackelt. Manche denken einfach, das Objektiv ist schlecht/schuld.

Je nach dem kann es wirklich am Objektiv liegen/gelegen haben, wenn Sie aus der Hand Fotografiert haben. Halten sie einfach einmal Ihre Hand Hoch, so ruhig wie möglich, es wird kaum funktionieren. Selbst wenn sich Ihre Hand nur einen Milimeter bewegt, sind das in 30m Entfernung oder noch mehr, bereits Zentimeter.

Um dieses auszugleichen benötigen Sie  recht schnelle Verschluss Zeiten (mindestens 250/Sek. – besser ab 500/Sek.). Oft leider nicht erreichbar, da Teleobjektive sehr viel Licht schlucken.

Bei Teleobjektiven ist es immer besser ein Stativ zu benutzen, um verwackeln, zu vermeiden. Nur, nicht immer machbar oder erlaubt.

Viele Fotografieren mit Teleobjektiv, trotzdem aus der Hand. Ich würde auch jede Aufnahme verwackeln, jedoch achte ich schon beim Kauf von Teleobjektiven darauf, dass sie einen Bildstabilisator haben. Kostet zwar etwas mehr, aber Sie können sich dafür immer an guten Aufnahmen erfreuen. Ein Objektiv mit Bildstabilisator, ist keine Kosmetik für das Aussehen, sondern eine spür- und auch sichtbare Verbesserung.

Es kann also auch am fehlenden Bildstabilisator liegen, dass die Aufnahmen nicht zu Ihrer zufriedenheit sind.

Auch ohne Bildstabilisator können Sie jedoch scharfe Aufnahmen machen. Versuchen Sie dabei die Verschlußzeit möglichst mindestens über 125 tel sek. zu halten, je mehr desto besser.

UV Filter

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Foto: Aravind V, gefunden bei Unsplash
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Foto: Oscar Ivan Esquivel Arteaga, gefunden bei Unsplash

UV-Filter werden meist und gerne vor allem zum Schutz von Objektiven benutzt, damit nicht bei unabsichtlichem Anstoßen oder gar Herunterfallen, möglichst nicht das Objektiv beschädigt wird.
Beschädigte Objektive sind nicht nur ärgerlich, sondern auch schlecht weiter zu verkaufen. Gerade das Gewinde (Aufnahme) für Filter sind schnell bei Schäden unbrauchbar.

Nur wenige Fotografen benutzen sie wirklich und vorsätzlich zur Filterung des UV-Lichts. Die sind aber auch sehr hochwertiger und viel teuerer ( 50.- – 100.-€ ) als der Durchschnitt für schon unter 10.-€.

Über Sinn und Unsinn dieser Filter kann man streiten. Den selben Effekt erfüllen auch Gegenlichtblenden und Objektivdeckel. Denn gerade Objektivdeckel, sollen ja nicht in erster Linie vor Staub, sondern vor Beschädigungen schützen.

Ein großer Nachteil von billigen UV-Filtern ist, dass sie oft mehr Schaden als nützen. Viele billig Produkte, mögen zwar das Licht filtern, bringen aber infolge mangelnder Qualität, andere Farbstörungen in Ihre Aufnahmen. Leichte Farbstiche oder ein regelrechter Farbschleier kann die Folge sein, oftmals in blau-, braun-, oder orange tönen.

Machen Sie einmal ein Paar Aufnahmen bei hellem/grellen Sonnenlicht, mit und ohne UV-Filter, begutachten Sie das Ergebnis. Wenn Sie mit Fotobearbeitungsprogrammen arbeiten, werden Ihnen die Unterschiede noch deutlicher werden.

Sonnencreme und Kamera

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Foto von Salvador Martin Yeste, gefunden bei Unsplash

Sonnencreme und Kamera sind an sich schon ein Widerspruch, gerade wenn man nur an das Objektiv, Bedienelemente und Display denkt. ( Fettabdrücke bzw. verschmiert )

Eine Aufwendige Reingung der Kamera und Objektiv ist in der Regel die Folge.

Noch schlimmer aber ist, Sonnencreme greift z.T. extrem Gummi an. Zoom-, Focusring und auch Dichtungen an den Objektiven.

Sonnencreme kann die Gummiringe und Dichtungen aufquellen und Porös werden lassen. Das Handling mit der Ausrüstung kann ( schleichender Prozess ) mit der Zeit  schwergängiger werden.

Die Folge daraus kann ein schwereres anbringen beim nächsten mal, oder auch eine leicht schräge Auflage des Objektives ( aufquellen der Dichtung ) am Mount der Kamera ( Anschluss ) bzw. auch für ein minimales verschieben des Focus, verantwortlich/ursächlich ( Back- Frontfocus ) sein.

Also unbedingt vorsicht, mit Händen, die mit Sonnencreme eingerieben wurden, oder damit in Berührung gekommen sind.

SD - Speicherkarten

SD-Karte
Diese Abbildung stellt keine Wertung der Produkte der jeweiligen Hersteller dar, sondern dient lediglich als Beispiel.

Bevor Sie sich eine Speicherkarte für Ihre Kamera kaufen, sollten Sie beachten, welche Größe kann Ihre Kamera höchstens Lesen?

Das bewahrt Sie zumindest schon einmal vor einem Umtausch oder einer Speicherkarte mit der Sie vorerst nichts anfangen können.

Wichtig bei Speicherkarten ist in erster Linie, wie schnell sie Ihre Daten/Bilder speichern/schreiben kann. Die Speicherkarte sollte mindestens 90MB/Sek können, in der Regel schaffen das alle Karten ab Klasse 10.

Ein kleiner Fehler den einige machen ist, nur auf die Datenübertragungsrate zu achten. Was ist die Datenübertragungsrate, lesen oder schreiben ? Fragen Sie nach, gerne wird hier auf das lesen verwiesen. Insbesondere bei Serienaufnahmen könnte eine langsame Karte, Ihre Kamera ausbremsen.

Wenn Sie alles an Speichergeschwindigkeit aus Ihrer SD Karte herausholen wollen, vermeiden Sie einen Adapter zu benutzen. Kommt es zu Kontaktproblemen zwischen Adapter und Micro SD Karte, könnte es vorkommen, dass Ihre Fotos nicht richtig gespeichert werden.

SD Karten sind sehr günstig zu bekommen, achten Sie trotzdem darauf, mindestens Klasse 10 und Datenübertragungsrate möglichst hoch – beim schreiben – beim Auslesen zuhause haben Sie ja genug Zeit.

Sehr gerne werben viele Firmen mit schnellen Werten ihrer Speicherkarten, oftmals ist damit aber nur die Lesegeschwindigkeit gemeint, vom Schreiben steht gar nichts auf der Verpackung und das ist uns doch am wichtigsten.

Hintergrund - Gobo

Andrew Boey
Video abspielen

Hintergründe in Studios sind in der Regel teuer, aufwändig und erfordern auch recht viel Platz und einen größeren Raum.

Zu diesem Thema fiel mir ein Video auf, das mir zeigte, dass es auch anders geht. Selbst wenn Sie nicht zwei oder 3 Blitze haben, kann der Effekt auch mit Dauerlicht erreicht werden.

Um nun das ganze zu erklären, müsste ich viel Schreiben um es verständlich zu machen, ob Sie es dann auch verstehen ist noch eine andere Frage.

Daher habe ich mich dazu entschlossen Ihnen einfach das Video dazu zu verlinken.

Selbst wenn Sie nicht englisch können, drehen Sie einfach den Ton ab, das Video ist auch so verständlich.

gebrauchte Objektive

Objektiv Schmutz

Objektive sind das meist teuerste an den Kameras, also versuchen die meisten möglichst zu einem günstigen Preis eines zu ergattern.
Sieht ein Objektiv, gleich welcher Güte und Eigenschaften schon von außen etwas stark gebraucht aus, sollten Sie vielleicht besser auf das nächste Angebot warten.

Doch auch sehr gut aussehende Objektive können innen schon wenig oder stark verschmutzt sein. Ob sich die Verschmutzung des Objektives auf Ihren Aufnahmen zeigt, bzw. sichtbar ist, können nur Sie durch Ihre eigenen  Testaufnahmen mit dem Objektiv entscheiden.

Wie stark bzw. ob überhaupt Verschmutzungen vorhanden sind, ist am einfachsten sichtbar in dem Sie vom Kameraanschluss her (wie abgebildet) durch das Objektiv sehen und dabei den Einstellring langsam drehen.

Weitere Hinweise:

  • das Objektiv leicht schütteln, es sollte kein Geräusch machen.
  • Sind noch beide Deckel vorhanden ? Wenn nicht, auf Kratzer untersuchen. Alter Kniff, jeweils die Gläser anhauchen, zeigt geg. falls vorhandene Kratzer/Beschädigungen.
  • Abrieb am Anschluss beachten, wackelt das Objektiv an der Kamera, lässt sich nach einrasten noch bewegen ?
  • Es gibt eine Abnutzung durch gebrauch ( Farbabrieb ). Eine Delle ist ist jedoch keine Abnutzung, sondern ein Hinweis auf  einen Sturz. Keiner wird Ihnen Garantieren, daß nicht auch im inneren etwas beschädigt ist.
  • Genau lesen was auf dem Objektiv steht, denn nur das kann es, alles andere ist nur Werbung oder Geschwätz.

Display Schutz

Banner-Kamera tragen
Kamera-Display
Foto mit freundlicher Genehmigung eines Fotofreundes aus Hamburg

Die meisten Kaufen sich eine Kamera für hunderte oder über tausend Euro, sparen dann aber an ca. 5.- Euro, für einen Display Schutz.

Selbst eine gute und gebrauchte Kamera mit einem oder mehreren Kratzern auf dem Display der Kamera, sollte es Ihnen Wert sein, das Display zu schützen. Sie wollen doch auch in 1-2 Jahren selbst noch etwas auf dem Display erkennen können. Denken Sie einfach mal daran, dass Sie sie vielleicht irgendwann einmal wiederverkaufen möchten.

Der Zustand des Displays, kann für den Wiederverkaufswert sehr entscheidend sein und schützt Sie davor, selbst Kratzer zu verursachen.

Auf dem Bild sieht die Kamer recht gut und lässig aus, solange die Hose keine Nieten hat, der Gürtel kein Metall usw. Trotzdem sind auch hier bereits leichte Kratzer möglich, es sei denn Ihr Display ist aus Glas.

Meine Kameras sind über 5 Jahre alt und Kratzerfrei. Beim Austausch der Schutzfolien bin ich jedes Mal froh, beim Kauf 5.- € mehr ausgegeben zu haben.

Displays an Kameras sind meist aus Plastik, nicht aus Saphir Glas wie bei teueren Uhren und damit natürlich, sehr leicht empfänglich für Beschädigungen.

Denken Sie einfach an Ihr Auto, da mögen Sie Kratzer doch auch nicht gerne und es mindert den Wiederverkaufswert Ihrer Kamera extrem.

Auf dem letzten Bild unten, eine Kamera mit aufgebrachtem Displayschutz, wenn Sie sich jetzt vorstellen, Sie hätten keine Folie angebacht, wäre die Kamera um einiges weniger Wert.

Neue Folie drauf und die Kamera sieht wieder aus wie neu.

Auf dem letzten Bild sehen sie auch, wie schnell Ihr Display unbeabsichtigt verkratzen kann. Sieht schon fast aus, wie auf der Schlittschuhbahn.

Objektiv Deckel

Objektiv Deckel
Deckel gebunden

Ein Objektivdeckel gehört zu jeder Kamera, oder ist bereits integriert. Möchte man Fotos machen, werden die Deckel gewöhnlich schnell in die Foto-, Jackentasche gepackt oder auch mal zur Seite gelegt.

Das habe ich früher auch so gemacht, bis ich den einen oder anderen, aus irgendwelchen Gründen, verloren und auch einfach mal liegen gelassen habe.

Ein verlorener Objektivdeckel ist zwar nicht teuer, trotzdem immer wieder ärgerlich.

Der Objektivdeckel soll in erster Linie nicht nur die Linsen vor Staub, sondern auchBeschädigungen, wie Anstossen schützen. Diesen Schutzeffekt erfüllt Ihnen nebenbei, übrigens auch eine Gegenlichblende, ersetzt jedoch nicht den Objektivdeckel.

Daher habe ich mir angewöhnt, den Deckel an der Kamera fest zu Binden. So ist der Objektivdeckel schnell weg und ich weiß wo er ist. Dies ist zwar bei Objektivwechseln wiederum schlecht, vor allem wenn es schnell gehen soll, aber ich fühle mich trotzdem sicherer.

Würden Sie ein neues oder gebrauchtes Objektiv ohne Deckel kaufen ? Das ist doch schon verdächtig, da sucht man doch noch genauer nach Kratzern auf der Linse.

Kamera Sucher (Gummi)

Gummi Sucher
Kamera Sucher fehlt

Den Sucher der Kamera, habe ich schon mehrfach verloren. Ursache ist das Gummi, das sich mit der Kleidung reibt und so relativ einfach lösen und herunterfallen kann, und das war es dann auch schon.
Die Halterung bzw. der Aufschiebe Teil der Halterung ist noch an der Kamera nur eben der Gummi ist weg.

Lösung war eigentlich recht einfach, den Gummi festkleben und schon hält alles, der Sucher kann jederzeit gegen einen anderen getauscht werden.

Nur Vorsicht, bevor das Gummi an der Halterung festgeklebt wird, vorher die Halterung entfernen und den Gummi abnehmen. Noch einmal ohne Kleber den Gummi wiedereinsetzen, damit Sie ein Gefühl für den richtigen Sitz haben.

Jetzt das ganze nochmals mit Kleber wiederholen, den Kleber nur auf die Halterung, nicht auf das Gummi. Natürlich den ganzen Vorgang nicht an der Kamera durchführen und erst nach dem Trocknen des Klebers das ganze Okular/Sucher wieder an der Kamera anbringen, damit nicht aus Versehen Kleber an bzw. auf die Kamera tropfen kann.

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